Rohitashwa Pant, Chief Digital Officer bei ANDRITZ Schuler, hält Investitionen in die Digitalisierung gerade in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld für angebracht
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Rohitashwa Pant, Chief Digital Officer bei ANDRITZ Schuler, hält Investitionen in die Digitalisierung gerade in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld für angebracht
In den Gängen Ihres Unternehmens hallt der Rhythmus der Produktion wie ein Herzschlag wider. Hier, wo Bleche zu Bauteilen und Bauteile zu Produkten werden, wird das Spiel nicht mehr auf einer einzigen Maschine gespielt, sondern in der gesamten Anlage. Und in diesem Spiel ändern sich die Regeln schnell.
Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Robotik verlagert sich die Rolle von Robotern in der Blechbearbeitung von isolierten Automatisierungslösungen hin zu vollständig integrierten, intelligenten Ökosystemen. Werden diese Lösungen in eine einheitliche Fertigungsstrategie eingebunden, steigern sie die Produktivität, Flexibilität und Effizienz.
In einer Welt, in der technologische Innovation und Produktqualität oft im Fokus stehen, wird ein entscheidender Faktor für die Auswahl eines Anbieters häufig übersehen: der Service. Kunden, sowohl bestehende als auch potenzielle, suchen nicht nur nach der besten Maschine, sondern nach einem Partner, der ihre Bedürfnisse langfristig unterstützt.
Der Fachkräftemangel stellt eine der größten Herausforderungen für die metallverarbeitende Industrie in Europa und weltweit dar. Studien wie etwa die des ifo Instituts und das EY Mittelstandsbarometer 2025 zeigen, dass insbesondere in der Schweißtechnik qualifiziertes Personal fehlt – mit spürbaren Folgen für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.
Humanoide Roboter sind längst keine Science-Fiction mehr. Während Unternehmen wie Boston Dynamics, Hanson Robotics, Universal Robots, Apptronik, Agility Robotics oder Figure.AI die technische Entwicklung kontinuierlich vorantreiben, steigen auch Automobilhersteller wie Tesla, Toyota und BMW in diesen Markt ein. Entweder entwickeln sie eigene Robotiklösungen oder setzen humanoide Roboter medienwirksam in ihren Produktionsstätten ein.
Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz sind in aller Munde und beschäftigen Unternehmen täglich. Denn neben der Wirtschaftlichkeit wird für sie auch der CO2-Fußabdruck in ihrer Produktion sowie der Bauteile, die sie fertigen, immer wichtiger.
Die Fertigungsindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der durch technologische Fortschritte, veränderte Marktanforderungen und die Notwendigkeit nachhaltiger Praktiken vorangetrieben wird. Effizienz, Präzision und Anpassungsfähigkeit sind unverzichtbar geworden. Automatisierung übernimmt eine Schlüsselrolle bei der Rationalisierung von Prozessen, der Kostensenkung und der Steigerung der Produktivität.
In der heutigen dynamischen Fertigungsumgebung etabliert sich künstliche Intelligenz (KI) als zentraler Treiber für Innovationen, die Effizienz, Präzision und Nachhaltigkeit in allen Branchen fördern. KI eröffnet bisher ungeahnte Möglichkeiten und revolutioniert jede Phase der Produktion. Im Kern zeichnet sich KI durch die Fähigkeit aus, enorme Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten. Dadurch können Systeme sich anpassen, lernen und Prozesse mit minimalem menschlichem Eingreifen optimieren.
Die Blechbearbeitungsbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der durch die sich entwickelnden Technologien und Marktanforderungen vorangetrieben wird. Jahrzehntelange Traditionen haben unsere Branche geprägt, aber die Anforderungen der heutigen Welt erfordern einen neuen Ansatz – einen, der Geschwindigkeit, Präzision und Anpassungsfähigkeit in den Vordergrund stellt. Ich sehe sowohl Herausforderungen als auch Chancen am Horizont.